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| Portugal |
Madeira
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Madeira
Madeira
Der Madeira-Archipel liegt 900 Kilometer südwestlich des portugiesischen Festlandes, gut 500 Kilometer nördlich von Teneriffa und etwa 600 Kilometer westlich von Afrika im Atlantik. Er ist vulkanischen Ursprungs. Seit 1976 gilt die Inselgruppe als autonome Region Portugals. Neben der Hauptinsel Madeira mit der Inselkapitale Funchal gehören zum Archipel die Insel Porto Santo im Nordosten, die unbewohnten vier "Illhas Desertas" (Öde Inseln) im Südosten sowie die "Illhas Selvagens" (Wilde Inseln) im Süden. Die Gesamtfläche des Archipels beträgt 791 Quadratkilometer. Davon beansprucht Madeira 740 Quadratkilometer und ist damit etwa so groß wie Hamburg. Die Küsten sind überwiegend schroff. Die 280.000 Einwohner Madeiras leben von Tourismus, Landwirtschaft, Fischerei, Bananenanbau und Korbwarenherstellung.
Madeira, die "Blumeninsel", begeistert ihre Besucher durch atemberaubende Landschaften mit üppigem, ganzjährigem Grün. Das Wasser der zahlreichen Quellen wird über ein weit verzweigtes Kanalsystem, so genannte Levadas, verteilt, die auch als Wanderpfade genutzt werden.
Tauchen
Madeira bietet ein typisches Atlantik-Tauchgebiet. Die Spots entbehren zwar der Vielfalt tropischer Meere, doch die von imposanten Felsblöcken mit zahlreichen Fischarten geprägte Unterwasserszenerie hat ihren ganz eigenen Reiz. Die besten Tauchgebiete liegen im fischreichen Unterwasser-Nationalpark, der sich vom Ponta do Lazareto östlich von Funchal bis zum Ponta da Oliveira erstreckt. Das Cap Garajau gilt mit seinen kapitalen Zackenbarschen, vielen Fischschwärmen und den Mantabegegnungen (im Spätsommer) als spektakulärstes Tauchrevier.
Wichtig: Wenn Sie nach dem Tauchen einen Ausflug in die Berge planen, sollten Sie die entsprechenden Flugverbotszeiten beachten. Einige Bergstraßen auf Madeira erreichen schnell Höhen von über 1000 Meter Höhe!
Schnorcheln
Ausgezeichnetes Schnorcheln gibt es auf Madeira am Hausriff der Tauschschule Manta Diving, mitten im UW-Naturschutzpark gelegen. Es ist das einzige hausriff im UW-Park, aufgrund der Steilküste ist es den anderen Hotels nicht möglich, einen Zugang zum Riff anzubieten. Durch den verhältnismäßig geringen Andrang sind dann auch die Fische hier überhaupt nicht scheu und zahlreich vorhanden. Die Ein- und Ausstiege sind einfach über Leitern zu erreichen, die ganze Bucht liegt windgeschützt. Zu Sehen gibt es außer den tauchenden Begleitern zum Beispiel große Papageifische, Kugel-, Trompeten-, Eidechsenfische, Schwärme von Brassen und Goldstriemen, Barrakudas, Hornhechte usw. Mit etwas Glück kann man auch einen Manta oder eine Robbe erspähen.
Unterkunft
Madeira verfügt über ein breites Hotelangebot für jeden Geschmack und Geldbeutel. Besonders unter deutschsprachigen Tauchgästen beliebt sind die Galo Resort Hotels (www.galoresort.com) der Familie Bachmeier in Caniço de Baixo: Sie bieten Unterkünfte vom vergleichsweise einfach eingerichteten Zimmer bis hin zur komfortablen Master Suite. Die Galomar-Häuser verfügen unter anderem über Hallen- und Freibad, Spa, Fitnesscenter und einen Lift, über den die Tauchbasis Manta Diving, die Meerbadeanlage und das Restaurant komfortabel zu erreichen sind.
Verpflegung
Empfehlenswert ist das "1.Inn&Art Gallery" in Funchal, hier sind die Espetadas (traditionelle Fleischspieße) besonders lecker, eine weitere Spezialität ist das Steak vom heißen Stein.
Fischliebhaber sollten dem "Cervejaria Alemao", ebenfalls in Funchal, einen Besuch abstatten. Hier gibt es gute Fisch-, aber auch viele leckere Fleischgerichte.
Die Spezialität "Schwertfisch" ist im Restaurant Atlantis, direkt am Meer, neben der Tauchbasis Manta Diving Center, besonder lecker.
Aktivitäten
Weit verzweigte, mit Blumen bestandene Wege entlang der Levadas (Wasserkanäle) erschließen dem Wanderer die wilde Schönheit der Landschaft. Ohne Auto kein Sightseeing ? z.B. mit Magos Car beim Galomar Hotel. Landschaftliche Höhepunkte sind das aus 580 Meter Höhe ins Meer abfallende Kap »Cabo Girao«, das Hochplateau Paul da Sierrra, der Adlerfelsen, die Halbinsel Ponta de Sao Lourenço, die ursprünglichen Häuser von Santana, der Talkessel Curral das Freias, das malerische Fischerdorf Camara de Lobos und die Hauptstadt Funchal. Sehenswert hier sind u.a. der Botanische Garten und die Kirche Monte. Eine nicht ganz billige Gaudi ist die Fahrt mit der Seilbahn von Funchal hinauf nach Monte ? zurück geht?s per Korbschlitten. Höhen- Enthusiasten können sich im Gleitschirm- und Drachenfliegen üben.
Preise
Auf Madeira bekommt man für seinen Euro eine ganze Menge. Wenn man nach den erträglichen vier Stunden Linienflug für etwa 350 Euro gelandet ist und sich über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen gefreut hat, bezieht man ein Doppelzimmer für etwa 30 Euro pro Person ? soweit es sich um ein Hotel handelt, denn in einer Pension werden etwa zehn Euro weniger fällig. Wer abends essen geht, muss ebenfalls nicht allzu tief in die Tasche greifen: Ein Tellergericht ist schon ab vier Euro zu haben, und wer ein opulentes Drei-Gänge-Menü genießen möchte, muss auch »nur« zwölf Euro berappen. Hinunterspülen kann man das Ganze beispielsweise mit einem Bier für etwa 1,50 Euro, einem Glas Wein (dem berühmten Madeira-Wein zum Beispiel) für den gleichen Preis oder einem Kaffee für nur rund 60 Cent. Ein abendlicher »Zug um die Häuser« ist also mit einem Gesamtpreis von rund 25 Euro pro Person ein ebenfalls bezahlbares Vergnügen?
Anreise
Deutschland: zum Beispiel mit der TAP über Lissabon in etwas mehr als vier Stunden nach Funchal. Flüge kosten ab 443 Euro.

Österreich: zum Beispiel mit der poirtugiisischen Aiur Luxor oder lauda Air ab Wien. Der Direktflug nach Funchal dauert ca. 4,5 Stunden.
Klima
Madeira ist ein Ganzjahres-Tauchreiseziel und verfügt über ein ausgeglichenes mildes, subtropisches Klima mit warmem Sommer und mildem Winter. In den höheren Regionen ist es meist deutlich kühler. Mit kurzen Regenschauern ist immer zu rechnen. Das Tauchen ist aufgrund des wärmeren Wassers besonders in der zweiten Jahreshälfte zu empfehlen.
Kleidung
In der Tauchsaison (Mai bos Okotber) genügt für tagsüber sommerliche Kleidung, für abends aber auch immer einen dicken Pulli oder ein Fließ einpacken. Unbedingt Regenschutz mitbringen. Und auch die Wanderstiefel sollten dabei sein. madeira ist nun mal eine ausgesprochene Wanderinsel, und es wäre sc
Beste Reisezeit
Juli bis September.
Tauchgepäck
Aufgrund der Wassertemperaturen ist auch im Sommer ein Sieben-Millimeter-Anzug zu empfehlen, in der übrigen Jahreszeit zumindest ein Halbtrockentauchanzug.
Nächste Druckkammer
in Funchal. Tel. Tel. 96 805 25 43
Medizinische Versorgung
ausreichend auf der ganzen Insel, Krankenhäuser gibt es nur in Funchal.
Geld
Die Banken sind normalerweise durchgehend von Montag bis Freitag von 8.30 bis 15.00 h geöffnet. MIt der EC- oder Kreditkarte kann
Notrufnummern
Nationaler Noturf: 112
Polizei: 291 208 400
Krankenhaus: 291 705 600
Rotes Kreuz: 291 741 115
Sonstiges
Durch den Anschluss Portugals an die EU erlebt Madeira seit einigen Jahren einen ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung mit allen bekannten Vor- und Nachteilen. Wer die Insel im Atlantik von früheren Aufenthalten her kennt, wird mit Sorge die ausufernde Bautätigkeit in den Küstenregionen beobachten. Ein Trost, dass die Landschaften im Inselinneren (bislang) unbeschadet blieben. Madeira ist eine Insel für Aktivurlauber. Wer auf Sandstrand relaxen möchte, sollte auf die Insel Porto Santo reisen.
 
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