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| Rotes Meer - Ägypten |
Safaga
Ortsinfo
Tauchbasen
Hotels
Safaga liegt etwa 60 Kilometer südlich der Taucher-Metropole Hurghada. Im Gegensatz zur Boomtown im Norden ist der Massenansturm hier ausgeblieben: Safaga verströmt immer noch einen Hauch von Vorposten und ursprünglichem Ägypten, von Wüste und Abenteuer. Wer ein ausschweifendes Nachtleben erwartet, der ist in Safaga fehl am Platze. Die typisch arabische Kleinstadt lebt hauptsächlich vom Tourismus, dem Fährhafen und dem Phosphatabbau. Hinter dem Städtchen liegt ein Stück flache Wüste, danach ragen die Berge bis 2000 Meter in die Höhe. Die ehemalige Surferhochburg ist heute Ziel überwiegend für Taucher. Wer nicht taucht, verbringt Mußestunden am Strand oder Pool. Für sonstige Abenteuer muss mindestens die Fahrt nach Hurghada in Kauf genommen werden.
Tauchen
Getaucht wir überwiegend vom Boot aus, zwar gibt es einen hochtrabend Hausriff genannten Tauchplatz, doch mehr als ein paar Brocken ist da nicht geboten. Die vielen Safariboote, die das Gebiet gerne aufsuchen, sprechen für die Qualität der ungefähr dreißig Tauchplätze, sorgen aber auch mitunter für Gedrängel an den Anlegestellen. Legendär ist das Panoramariff mit seinem tiefblauen Wasser, den bodenlosen Steilwänden und seiner unverwechselbaren dunkelblauen Meeresfarbe. Daneben gibt es so klingende Namen wie Shaab Sheer, Middle Reef, Abu Kafan und die Salem Express.
Schnorcheln
Die schönen Strände laden zum Sonnenbaden und Schnorcheln ein, die wahren Unterwasser-Abenteuer findet man direkt vor Safaga nicht. Viele Tauchboote nehmen Schnorchler mit an Bord, einige Basen bieten auch spezielle Ausfahrten an.
Unterkunft
Um die zehn Hotels finden sich in Safaga, davon sieben in der kleinen Bucht. Weiter nördlich in der Soma Bay, die offiziell nicht zu Safaga gehört, stehen der Robinson Club und das Sheraton. Die Soma Bay soll ein exklusiver Standort ausschließlich für Fünf-Sterne-Hotels werden, Hyatt, Meridian sowie ein Golfhotel sind im Bau. Im Zentrum Safagas finden sich viele sehr günstige Pensionen. Diese sind einfach aber sauber und gängige Unterkunft bei den ansässigen Diveguides. In der Tobia-Pension kann über Preise verhandelt werden.
Verpflegung
Restaurants gibt es in jedem Hotel, allerdings werden externe Gäste für ein durchschnittliches Büffet mit 80 EL zur Kasse gebeten. Im zentrumsnahen Stadtteil Maghlef gibt es zahlreiche Restaurants. Unbedingt zu empfehlen sind die Fischrestaurants, in denen günstig frischer Fisch zu haben ist. Neu ist die Pizzeria von Dirk, dem stellvertretenden Basenleiter des Ducks Dive Center. Empfehlenswert ist auch das Restaurant Ali Baba, das von einem Ägypter und seiner schweizerischen Frau geleitet wird. Hier gibt es günstig ägyptische und internationale Küche, viele Fleisch- Fisch- und Reisgerichte. Calamares mit Pommes gibt?s für zehn Pfund. Neu ist in Safaga ein Internetcafé.
Aktivitäten
Windsurfen: den größten Surfclub und die besten Windverhältnisse gibt?s im Shams Hotel, grundsätzlich wird Surfen aber in allen Hotels angeboten. Im Shams ist auch Reiten möglich. Wüstensafaris, Glasbodenfahrten, Tagesfahrten zu den umliegenden Inseln und Quadverleih sind weitere Freizeit-Angebote. Mons Claudianus: etwa 40 Kilometer in den Bergen liegen die Überreste dieser Römischen Festung. Selbständige Anfahrt ist möglich, aber eine geführte Tour ist zu empfehlen. Durch die zentrale Lage Safagas bieten sich auch Fahrten nach Luxor ins Tal der Könige, zu den Pyramiden von Gizeh und nach Abu Simbel an. Nachtleben: Für einen gemütliches abendliches Zusammensein unter Tauchern bietet sich das Diver?s House mit Musik, Shisha und auch alkoholischen Getränken. Eine Taucherkneipe wird gerade in der Nähe des Ali Baba eingerichtet. Öffentliches Nachtleben ist ansonsten in Safaga nicht existent und spielt sich vorwiegend in den Hotels ab. Fahrten in das nahegelegene Hurghada sind lohnenswert. Dort wimmeln die Straßen Tag und Nacht von Menschen, Cafés. Bars, Clubs und Bazare laden zum Bummeln und Feiern ein.
Entfernung zum Flughafen
Flughafen Hurghada: 53 Kilometer
Anreise
Aerolloyd, Condor, LTU, Air Berlin und Egypt Air und Lufthansa fliegen an verschiedenen Wochentagen von mehreren deutschen Flughäfen nach Hurghada. Der Weitertransfer nach Safaga wird für Pauschalreisende vom Veranstalter organisiert. Individualreisende können per Minivan (Servicetaxi) oder Taxi (Fahrtzeit etwa 40 Minuten, kosten fünf LE pro Person) nach Safaga gelangen. Busse fahren fünfmal täglich, die Fahrt kostet zwischen 2.5 und fünf LE. Alternativ kann über Luxor angereist werden.
Klima
Das Klima ist vergleichbar dem des Südsinai, die Winter bleiben allerdings milder. Im Sommer steigen die Temperaturen häufig über 40° Celsius. Die Wassertemperaturen liegen im Sommer um 28° Celsius, im Winter gehen sie bis auf maximal 21° Celsius herunter. Niederschläge sind äußerst selten und beschränken sich auf die Wintermonate.
Kleidung
Im Sommer genügt leichte Baumwollkleidung, für die Tauchboote sicherheitshalber etwas zum Überziehen mitnehmen. Im Winter sind Sweater und Überkleidung zum Schutz gegen den Wind unerlässlich.
Beste Reisezeit
Safaga ist ein Ganzjahresreiseziel. Hochsaison ist im Hochsommer, Juli/ August, und ab Mitte Dezember und um Neujahr. Angenehm zu Reisen sind die Monate März/ April und September/Oktober. Das Wasser ist zu dieser Zeit schon beziehungsweise noch angenehm warm, die brütende Hitze bleibt einem erspart. Im Winter werden die vorherrschenden Nordwinde durch Luftbewegung aus dem Süden abgelöst. Die Dünungswellen bauen sich dann über die ganze Länge des Roten Meeres aus und können mitunter recht kraftvoll werden. Selten sind die Bedingungen so schlecht, dass Tauchgänge unterbleiben müssen, aber die Ausfahrten können recht bewegt werden. Wer leicht seekrank wird sollte dies beachten.
Tauchgepäck
Kaltwassertaucher kommen im Sommer schon mit 3 Millimeter Neopren aus, Vieltaucher und Temperaturempfindliche werden im Winter gerne auf einen 7-mm-Halbtrocki zurückgreifen. Mit einem fünf Millimeter Nasstauchanzug kommt man die meiste Zeit des Jahres gut über die Runden.
Nächste Druckkammer
Hurghada, Tel. 44 91 50, El Gouna
Medizinische Versorgung
Medizinische Grundversorgung ist vor Ort gewährleistet. Fast alle Hotels haben einen eigenen niedergelassenen Arzt. Aptheken gibt es vor Ort, auch ein Krankenhaus, allerdings sollte für größere Zwischenfälle lieber die Fahrt nach Hurghada in Kauf genommen werden.
Geld
Im Stadtzentrum gibt es Filialen der Banque Masr und der Bank of Cairo. In Nähe der Touristenresorts gibt es eine Bank of Alexandria. Geldwechsel ist in den meisten Hotels möglich.
Notrufnummern
Druckkammer Hurghada, Tel. 44 91 50
 
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